• Sabrina Küster

Welcher Hauttyp bin ich eigentlich?

Welcher Hauttyp bin ich eigentlich?

Diese Frage stellen sich sicher viele von euch. Meine Kundinnen sagen meistens das sie schnell glänzen, was aber oft nicht das ganze Gesicht, sondern nur die T-Zone betrifft. Leider pflegen sich viele Frauen auch nicht passend zum Hauttyp, so dass sich die Haut nicht verbessert. Oft höre ich auch das keine Feuchtigkeitspflege unter dem MakeUp aufgetragen wird, was aber auch bei fettiger Haut Pflicht ist!

Wie bestimmst Du nun Deinen Hauttyp?

 Wasche dein Gesicht mit einem sehr sanften Reinigungsprodukt.
 Danach KEINE weiteren Hautprodukte auftragen, auch keinen Toner.
 Warte ca. 20 – 30 Minuten.

Schau dir nach der Wartezeit deine Gesichtshaut aufmerksam im Spiegel an.

Normale Haut
Herzlichen Glückwunsch! Diesen Hautzustand wünscht sich jeder. Genau betrachtet sieht man keine trockenen oder schuppigen Stellen. Auch Ölglanz gibt es nicht. Die Haut spannt sich nicht bei Bewegungen im Gesicht. 
Hier sollte man nur leicht die Haut unterstützen mit Produkten, die die Feuchtigkeit in der Haut halten. Auch eine Maske zwischendurch gehört zum Wohlfühlprogramm und nicht zu den Musts. Antioxidantien und Anti-Aging kann ab einem gewissen Alter nicht schaden (ab Mitte zwanzig geht die Kollagen Produktion der Haut bereits zurück), da eignen sich besonders Booster, die der normalen Pflege zugegeben werden (z. B. Retinol).

Trockene Haut
Die Haut fühlt sich gleich nach der Reinigung gespannt und trocken an. Sie ist stellenweise schuppig. Trockenheitsfältchen sieht man besonders an den Augen und im Mundbereich, sowie auf der Stirn. Das Gefühl bessert sich auch nach der Wartezeit nicht. Poren sind so gut wie unsichtbar.
Hier pflegt man die Haut mit regenerierenden Produkten, die die natürliche Barrierefunktion der Haut aufbauen und schützen. Somit kämpft man gegen trockene Haut und Feuchtigkeitsverlust. Zusätzlich ist auch hier Anti-Aging durchaus sinnvoll, aber der Fokus sollte zuerst auf der Wiederherstellung der Hautbarriere liegen.

Fettige Haut
Die Haut glänzt bereits nach der kurzen Wartezeit und fühlt sich ölig an. Sie neigt zu Unreinheiten und Trockenheitsfältchen sieht man kaum. Der Ölglanz ist auch auf den Wangen und der ganzen Stirn zu sehen.
Hier sollte man von schweren Texturen dringend absehen. Leider sind Gelprodukte oftmals mit Alkohol denat. versetzt - das „schön kühlende“ Gefühl. Größere Mengen Alkohol in Pflegeprodukten können für eine noch stärkere Ölproduktion der Haut sorgen (etwas weiter unten habe ich euch ja bereits erklärt warum Alkohol in Pflegeprodukten schlecht für die Haut ist). Leichte Pflegeprodukte mit Feuchtigkeit und hautberuhigende Substanzen sind wichtig. Dazu gibt es auch moderne Wirkstoffe, die die Ölproduktion der Haut eindämmen können. Zusätzlich sollte man regelmäßig chemische Peelings (besonders BHA) anwenden, die auch anti-entzündlich wirken. Anti-Aging in Form von Retinol ist bei diesem Hautzustand von besonderer Bedeutung, denn hier glänzt dieser Wirkstoff gleich doppelt.

Mischhaut
Dieser Hautzstand kommt sehr oft vor. Die Haut hat eine ölige „T-Zone“ (Stirn, Nase und Kinn) und ist ansonsten normal bis trocken. Die öligen Partien weisen vergrößerte Poren und Mitesser auf. Auch Pickelchen können möglich sein, besonders im Erwachsenenalter.
Hier muss man strategisch vorgehen. Nicht austrocknende Reinigung und Toner sind der Grundstein (Balea Reinigungsöl). Auch hier sollte man unbedingt mit BHA arbeiten, denn von den unterschiedlichen Wirkungen der Beta-Hydroxysäure können die unterschiedlichen Partien gleichsam profitieren. Man kann durchaus zwei verschiedene Pflegecremes verwenden. Eine leichtere ohne Fett für die T-Zone, der Rest wird mit einer reichhaltigeren und feuchtigkeitshaltenden Pflege versorgt. Meist reicht aber auch eine leichte Allroundcreme, zu der man problemlos Anti-Aging Booster beigeben kann.

Wer sich in diesen groben Kategorien nicht wiederfindet, sollte unbedingt einfach mal den Fachmann oder die Fachfrau befragen (Hautarzt). Das lohnt sich bestimmt, besonders, wenn man manchmal mit seinem „Latein am Ende“ zu sein scheint. Ein Blick von außen offenbart meist Dinge, an die man selbst nicht gedacht hätte. Und erst eine typgerecht gepflegte Haut sieht strahlend gut aus. Glaubt bitte nicht den Altersempfehlungen auf Kosmetikpackungen, glaubt an euren Hautzustand!

 

 

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